06.12.2022 Weihnachten

Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.

Es fällt auf, dass gerade in der Vorweihnachtszeit sehr häufig das Wort Stress fällt,
dass viele Menschen sich in dieser Zeit besonders unter Druck setzen.

Der Pfarrer und Schriftsteller Kurt Marti hat gesagt:

„Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht."

Und mir scheint tatsächlich, dass die Ware Weihnacht uns gehörig im Weg steht.
Zudem scheinen Kurzfristigkeit und Schnelligkeit sehr auffällige Merkmale unserer
Gesellschaft und unserer offiziellen Kultur geworden zu sein, und dafür zahlen wir
einen hohen Preis. Das Tempo, das unsere Gesellschaft uns abverlangt, bedeutet
auch Verzicht auf Seelentiefe. Der Mensch behandelt sich selbst wie eine Maschine
und verarmt dabei zusehends.

Viele Menschen empfinden im Zusammenhang mit Weihnachten eine große
Sehnsucht, wissen aber nicht, wie sie sich auf den Weg machen können, um dem zu
begegnen, wonach sie sich sehnen. Es hilft nicht, in Hektik zu verfallen und an den
Feiertagen alles nachholen zu wollen, was wir im übrigen Jahr nicht geschafft haben.

„Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.“

Was ein kleiner Buchstabe doch ausrichten kann.

Der heilige Gott, der Schöpfer Himmels und der Erden, hat sich ganz klein gemacht,
hat sich entschlossen zu uns zu kommen in dem kleinen Menschen Jesus. Er konnte
vor Liebe nicht warten, bis wir zu ihm zurück kommen. Wie sollten wir es auch
schaffen, wir „Sünder“, die wir uns von ihm trennten. Er ist zu uns gekommen und hat
sich in den Leib einer Mutter begeben und sich in eine Futterkrippe legen lassen.
Das ist die wahre Weihnacht. Wer das begreift, wird mit Freude auf das Fest warten.
So wollen wir uns gegenseitig erfreuen und die alten und neuen Lieder singen.
Schon im Advent und dann unbekümmert am „Heiligen Abend“. So verstehen wir
auch die Geschenke ganz neu. Schon beim Besorgen im Advent und beim
Überreichen am „Heiligen Abend“. Wir lassen uns doch die wahre Weihnacht nicht
durch Konsum und Kommerz kaputt machen.

Jean-Paul Sartre sagt: „Weihnachten ist ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu
wenig gelacht." Damit spricht er mir aus der Seele. Ich wünsche mir, dass uns zu
Weihnachten leichter ums Herz wird, denn es ist für mich ein befreiendes Fest.


 

15.10.2022

Die Gnade Gottes kann man nicht kaufen

Wir sind gewohnt, alles kaufen zu können. Wir gehen in den Supermarkt, füllen unsere
Einkaufstüte, bezahlen und die Sache ist für uns erledigt.
Hier aber werden wir beschenkt. Die Gnade Gottes kann man nicht kaufen. 

“Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.”  
                                                                                                                            Joh. 3,16

 Die Erkenntnis Luthers war, dass der gnädige Gott nicht durch gute Werke zu „bekommen“ sei.
Sondern Gott schenkt uns in seinem Sohn
Jesus Christus die Vergebung der Sünden und den Glauben an ihn obendrein. Das ist der
Ausgangspunkt der Reformation und aller Auswirkungen,
die man ihr mehr oder weniger gerechtfertigt zuschreiben kann.

Gott ist seinem Wesen nach freundlich, hilfsbereit, barmherzig, großzügig, in jeder Hinsicht
wohlwollend. Und das bedeutet, dass er mir und allen
Menschen gnädig begegnen will. Gott sucht die Nähe zu den Menschen. So sehr, dass er in
Jesus Christus selbst Mensch wird. Er möchte uns
berühren, auf uns hören, zu uns sprechen, uns aufrichten.

Während wir im alltäglichen Leben ständig unter dem Druck stehen, ob wir vor dem Urteil der
anderen bestehen können, schenkt Gott
uns Anerkennung und Rechtfertigung ohne jede Vorbedingung. 

Gnade bedeutet Freispruch statt Anklage und Urteil. Garantie für die Gnade ist der
stellvertretende Tod Jesu und seine Auferweckung.
Und diese Zuwendung Gottes geschieht, ohne dass der Mensch etwas leisten oder verdienen
muss, sie ist ein Geschenk aus lauter Liebe.
Diese Gnade weckt meinen Glauben: Gottes Gnade ist lebensverändernd und prägt dann auch
den Lebensstil.

Wer an eine schlechte Fälschung oder einen Scherz glaubt, liegt falsch.
 
Er sieht nicht nur so aus, es ist ein echter Geldschein:

- Gedruckt auf echtem Banknoten-Papier,
- mit allen Sicherheitsmerkmalen eines Euroscheins
- und etwa so groß wie ein 20 €-Schein
- Nur die Wertangabe ist "0".


Die Null-Euro-Scheine werden in kleinen Auflagen in einer von der Europäischen Zentralbank
lizenzierten Gelddruckerei hergestellt.
Bezahlen kann man damit allerdings nicht.

Auf dem Schein sind das Luther-Denkmal in Wittenberg und
das Zitat des Reformators abgedruckt.
„So viel Glauben du hast, so viel Lachen hast du“ 


Den Schein kann man auf der Homepage www.gott.net erwerben.


 

EDF 2022

ERNTEDANK
lädt ein, dankbar zurückzublicken auf all das

E – Danke fürs Essen.
Gerade wir in Europa haben genug von allem, oft sogar zu viel.

R – Danke für Regen.
Ohne Wasser gibt es kein Leben und ohne Jesus gibt es keinen Lebenssinn.

N – Danke für Neues.
Gott schafft Neues, immer wieder. Auch im Frühjahr. Neues Leben.

T – Danke für so manche Traurigkeit.
Jesus ist an unserer Seite. In allem Glück und in schweren Momenten.

E – Danke für alle großen und kleinen Erfolge.
Sie haben uns ein Stück auf unserem Lebensweg vorangebracht.

D – Danke für Durst.
Gott stillt unseren Durst, unsere Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit.

A – Danke für Anerkennung.
In Jesus haben wir jemanden, der uns sieht, wertschätzt und liebt.

N – Danke für unsere Nächsten.
Danke für Menschen die uns ermutigen, herausfordern, lieben und versorgen.

K – Danke für jede scheinbar bedeutungslose Kleinigkeit.
Für Kinderlachen, für Kraft, für Kaffee und Kaiserschmarrn, für Kunst
und Kultur, für Komisches und Kauziges. Und so viel mehr.


 

die zukunft

Die Zukunft so unsicher wie ein Kartenhaus?

Jeder Mensch hat etwas in seinem Leben worauf er baut, was ihm Sicherheit und Lebenssinn gibt. Etwas wovon er sich Glück und Zufriedenheit erhofft, ein erfülltes Leben.

Worauf baust du dein Leben?

Wer oder was gibt dir Sicherheit?

Wer oder was gibt deinem Leben Sinn?

Wer oder was spricht dir Wert zu?

Wer oder was ist dir kostbar?

Wofür investierst du deine Zeit?

Wer oder was ist dein Lebensfundament?

Wer oder was gibt dir Halt?

Es gibt vieles worauf wir unser Leben bauen können, seien es Menschen oder auch Dinge, z. B. Leistung, Macht, Anerkennung, Beziehungen, Familie, Schönheit, Jugend usw. All das ist schön und gut. Es ist nichts schlechtes daran viel Geld zu haben, etwas zu leisten, eine intakte Familie und gute Beziehungen zu haben. Die Gefahr ist jedoch, wenn diese Dinge unser Leben bestimmen und wir glauben, nur wenn ich dies oder jenes habe, so oder so bin, von Menschen anerkannt werde, dann kann ich glücklich sein und sonst nicht.

All das was wir uns vorgestellt haben und worauf wir bauen kann aber auch zusammenbrechen wie ein Kartenhaus. Reichtum und Macht kann man verlieren, Beziehungen können in die Brüche gehen, Schönheit und Jugend ist vergänglich. Wenn wir Anerkennung bei Menschen suchen verlieren wir unsere Freiheit und versuchen es immer allen recht zu machen und unser Leben danach auszurichten was bei anderen gut ankommt.

Wenn all diese Dinge vergänglich und nicht sicher sind, was bleibt mir dann? Wenn ich das verliere, worauf ich mein Leben gebaut habe, dann habe ich keinen Halt mehr, keine Orientierung,keine Sicherheit, der Boden unter den Füßen wird mir weggezogen.

Steckst du gerade in einer schwierigen Situation? Hast du das Gefühl, dass alles über dir zusammenbricht? Wenn dem so ist, dann denk doch einmal folgenden Bibelvers nach:

“Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand!“

Die Bibel: Jesaja 41,10

„Wir alle erleben Zeiten der Herausforderung,

das ist normal für jeden Menschen.

 

Aber Gott wird dir treu zur Seite stehen.

Er wird die Schwere, die Art und den Zeitpunkt

jeder Herausforderung, der du gegenüberstehst,

prüfen und filtern, damit du sie ertragen kannst.

 

Und jede Herausforderung ist eine Gelegenheit,

IHM noch mehr zu vertrauen.

Denn mit jeder Herausforderung hat Gott für dich

einen Ausweg vorgesehen,

der dich siegreich aus ihr herausführen wird.“

 

Die Bibel: 1. Korinther 10,13

bible.com/bible/


 

30.06.2022 bruch

Ich stehe vor einem Scherbenhaufen, mein Leben ist verpfuscht!
Wer hat das noch nicht gehört? Ich fühle mich kaputt
und ausgelaugt, ich weiß nicht weiter. Wie die Scherben
eines zerbrochenen Tellers sieht das Leben mancher Menschen
aus. Sie möchten es flicken und wieder heil werden
lassen. Jesus Christus kann helfen.
So wie das Pflaster die Scherben zusammenhält, so bedeckt
er unsere Wunden, die uns in der Seele schmerzen.
Wir laden sie ein, diese Hilfe zu suchen.
Der Text am Teller:

Gehen wir durch Tiefen unsagbaren Leides,
einsam und ängstlich,
und enden die Tage mit Händen voll Scherben
und brennenden Augen,
dann ist es tröstlich eines zu wissen:

ER ist gegenwärtig.

Mögen die Worte zum Beten auch fehlen,
allein schon SEIN NAME
-im Glauben gesprochen-
birgt in sich Hilfe,
die vor Verzweiflung bewahrt.
Der Name JESUS offenbart seine Kraft.

Gott sagt: "Ich bin bei dir um dir zu helfen und dich zu erretten."

Jeremia 15 Vers 20


 

mai2022

Gottes Liebe ist bedingungslos
und grenzenlos, aber nicht folgenlos

Als ich diesen Satz in den „Morgengrüßen“ las, kam mir zunächst der Gedanke:
„Stimmt nicht ganz! Seine Liebe ist nicht bedingungslos!
Die Bedingung für seine Liebe ist doch, dass wir Menschen
Jesus Christus, den Sohn Gottes, der am Kreuz für uns starb,
annehmen!“

Beim genaueren Nachdenken über Gottes Liebe wurde mir klar:
Jesus hat alle Schuld getragen – ohne Vorbedingung unsrerseits!
Gott hat seinen Sohn aus Liebe zu uns hingegeben!
Wir Menschen brauchen uns nicht erst selbst verbessern.
Das ist vor dem allmächtigen Gott sowieso unmöglich.

Gottes Liebe zu den Menschen ist bedingungslos!
Sein Geschenk, seine Gnade und Liebe, hält er für uns bereit,
unabhängig davon, ob wir sie annehmen.
Auch für diejenigen, die dies Geschenk ablehnen,
ist er ans Kreuz gegangen, denn

Gottes Liebe kennt keine Grenzen!
Keiner liebt so grenzenlos und ohne Ansehen der Person wie Gott.
Jeder Mensch ist gleich vor ihm und doch einzigartig erschaffen.
Keiner ist ausgeschlossen von seiner Liebe –
nur der Mensch, der sich selbst ausschließt
und nicht umkehren möchte vom eigenen Weg ohne Gott.
Er erlebt diese folgenreiche Liebe nicht an sich persönlich, aber

Gottes Liebe hat Folgen!
Für die, die ihr Herz auftun und sie annehmen,
wird es Segen sein,
denn Gott selbst lässt den Samen, den er hineinlegt, wachsen und reifen.
Es entsteht bleibende Frucht, jedoch

Auch für die, die seine Liebe ablehnen, ist das nicht folgenlos.
Sie bleiben stecken, wo sie sind, in der Gottesferne,
aber nicht, weil Gott das so gewollt hätte.
Jeder Mensch trifft seine ganz persönliche Entscheidung.

Gott hat uns Menschen Segen und Fluch vorgelegt (5. Mose 11,26 - 28).
In Jesus Christus ist der Weg frei zum Vater.
Jeder Mensch kann diesen Weg annehmen oder in der Ablehnung verharren.
Unabhängig davon ist es wahr:
Gottes Liebe ist bedingungslos, grenzenlos, aber nicht folgenlos!

Astrid v. Knebel Doeberitz


170422

Die Menschen wollten den Namen “Jesus Christus” vom Blatt der Geschichte tilgen.
Sie haben ihn getötet. Auch heute gibt es noch Menschen, die dieses Blatt zerreißen möchten.
Sie wollen seine Existenz leugnen. Wir aber wollen die Botschaft weitergeben:

JESUS

CHRISTUS

er lebt doch!

...auch wenn du seine Existenz leugnest

Er lebt.

Und?
Ihr sollt auch leben.

Wir?

Er ist in diese Welt gekommen,
damit Leben ins Leben kommt.
Er hat uns Gott gebracht,
damit unser Leben was bringt.
Er ist aus dem Grab gestiegen,
damit wir in den Himmel steigen.

Er lebt.
Und?

Ihr sollt auch leben.

Wir!
(Text: Jürgen Werth)


 

06.04.2022

OSTERN 2022

Vielfach ist es so, dass man mit der Auferstehung Jesu nichts mehr
anfangen kann! Mit der Frage, ob Ostern nur eine Eier-Fete ist, bringt
man aber den Betrachter des Schaukastens zum Nachdenken.
Die gelben Anhänger bringen es auf den Punkt.

Die frohe Botschaft von Ostern heißt:

JESUS lebt - ist Fakt!

und

... wer die Osterbotschaft gehört hat, der kann nicht mehr mit tragischem Gesicht
umherlaufen und die humorlose Existenz eines Menschen führen, der keine Hoffnung hat

Karl Barth


01032022 schaukasten

Zerreißprobe

Unsere Nerven sind oft so angespannt, dass wir meinen, sie müssten uns zerreißen.
Ein Zusammenbruch scheint unausweichlich. Das Leben wird zur Katastrophe.
Der Schaukasten nimmt dazu Stellung.

Der Slogan: "Wenn dein Leben zur Zerreißprobe wird...
...dann kannst du Hilfe von Gott erfahren."
Gott spricht: " Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten."
Der QR-Code nimmt auch Stellung dazu.

Das Seelenfutter von Mandy unter
https://unendlichgeliebt.de/2021/09/12/rufe-mich-an-in-der-not/

"Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf." – vermtl. Platon

Jeder.  

Das Kind, das Mobbing in der Schule ausgesetzt ist. Die Ehefrau, die ihrem Mann fremdgegangen ist.
Der Mann, der Ungeheuerliches ahnt. Der Familienvater, der unter Depressionen leidet.

Der Flüchtling, der alles und jeden verloren hat – nur sein Leben nicht …  
Elternteil 1 /  Elternteil 2 / Kind 1 Ki ….. was, wenn nur einer (plötzlich) fehlt?

Der Obdachlose, der an den Entscheidungen seines Lebens zer…. oder der Arzt, der an den Fehlern seines Lebens …..bricht …  

Wieviel soll ich Dir noch von ihnen erzählen? Glaubst Du diese Menschen kämpfen nicht täglich einen inneren Kampf?
Denkst Du wirklich sie sind immer glücklich …. und du nicht?  


Du bist einer von vielen – einer von vielen einzigartigen Menschen!!  Weil Du bist, wer Du bist, bist Du geliebt
ehrlich, offen, authentisch, unbefangen und frei über Deinen persönlichen Kampf sprechen.

Du hast Dich bisher nicht getraut? Weil Du denkst Gott liebt Dich nicht (mehr)?  Ich wage zu sagen:
Dann ist heute der Tag. Der Moment ist jetzt.    
"Rufe mich an in der Not!" * – Psalm 50, 15


 

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Gott ist mein Licht,
wenn es finster ist.
Wenn ich Angst habe,
ist er mein Schutz.
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Vor den Menschen?
Gott ist stärker.
Vor dem Alleinsein?
Gott ist bei mir.
Verlass mich nicht, Gott,
zeige mir deinen Weg
und begleite mich dabei.
Wenn du bei mir bist,
habe ich Mut.
Wenn du mir hilfst,
bin ich stark.
Du, Gott, bist mein Licht
in der Finsternis
und mein Schutz
in der Nacht.
Ich danke dir,
dass du mir hilfst.

Abwandlung von Psalm 27

 


 

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Keinem von uns ist GOTT fern

brauche ich Nähe
rückt er nicht ab

sitze ich fest
klinkt er sich nicht aus

knicke ich um
richtet er mich auf

verfehle ich das Ziel
ist er mein Weg

ist alles aus
fängt er neu an

suche ich das Weite
kommt er mir entgegen

verstopfe ich die Ohren
öffnet er mir das Herz

bleibe ich stumm
gibt er mir neue Zusagen

habe ich alles vergessen
macht er mich gewiss:

keinem von uns
ist Gott fern
Hermann Traub


 

20171217 124806

Viele Jahrhunderte lang war Weihnachten in erster Linie:
Geburt Jesu, Erlösung, Friede und in zweiter Linie: Das Fest des Schenkens.
Seit einigen Jahrzehnten ist Weihnachten für die übergroße Mehrheit in erster Linie:
Das große Nichts. Maria und das Kind sind in eine Ecke gedrängt.
Eingepfercht zwischen Päckchen und Geschenken.
Sie suchen Wärme und Geborgenheit.
Josef stemmt sich gegen den Geschenkeberg, um ihnen wenigstens einen kleinen Winkel 
in unserem marktorientierten Leben zu bewahren.

So ist der Text, den der Betrachter auf den vier großen Päckchen lesen kann.
Es sind Vergrößerungen (Fotokopien), die auf dem PC geschrieben wurden.
Den Rahmen bilden kleine Päckchen, die über einen längeren Zeitraum gesammelt
und in einheitliches Weihnachtspapier eingepackt sind.

Auch die Rückwandplatten wurden mit dem gleichen Papier beklebt.
Die Figurengruppe habe ich aus Bastel-Ton (er braucht nicht gebrannt zu werden) modelliert.
Sie wurde mit Terrakotta-Farbe gestrichen.

Die Idee zu diesem Schaubild stammt von einer Krippenausstellung
und wurde in abgeänderter Form auf die Maße des Schaukastens zugeschnitten.

141121

Stimmzettel

seele

180521

Gottes Liebe ist grenzenlos

Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm…
Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seine Geschwister liebe.

1. Johannes 4,16+21

01.04.21 Karfreitag

 


 

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Sorgen, der ängstliche Blick auf die Zukunft
und die Angst vor morgen.

Obwohl keiner sie haben will,
machen sich die meisten Menschen welche: Sorgen.

Der bange Blick auf die Zukunft kann Angst machen.

Es scheint einfach menschlich zu sein,
auf das was wir zurzeit erleben,
mit Furcht und Angst zu reagieren.

Das alles gab es natürlich auch schon lange vor Corona.
Doch jetzt rücken manche Sorgen für viele wieder deutlich näher.

Jesus macht in seiner berühmtesten Rede – in der Bergpredigt –
eine steile Aussage zum Thema:

Darum sage ich euch:
Macht euch keine Sorgen um euer Leben,
was ihr zu essen oder zu trinken habt, und um euren Leib,
was ihr anzuziehen habt!
Das Leben ist mehr als Essen und Trinken,
und der Leib mehr als die Kleidung!
                                       Die Bibel – Matthäus 6,25

Das ist eine echte Herausforderung.
Sie und ich – wir sollen uns keine ängstliche Gedanken darüber
machen, ob wir wegen der Corona-Krise vielleicht unseren Arbeitsplatz
verlieren? Meint Jesus das wirklich ernst?

Wenn Jesus davon spricht, dass jeder, der ihm vertraut,
sich keine Sorgen um seinen Lebensunterhalt machen muss,
dann weiß ich: das meint Jesus wirklich ernst.
Er nimmt mich bei einem so existenziellen Thema nicht auf den Arm.

Das beste Gegenmittel zur Angst ist – Gott vertrauen.

Er lädt uns ein, realistisch nach vorne zu blicken.
Das einzig Sinnvolle ist, Gott voll und ganz zu vertrauen
und ihm zuzutrauen, dass er uns durchbringen und versorgen wird.

Jeden Tag aufs Neue!

Ausschnitt von guten Mächten Tassenaufdruck




Weihnachten neu erleben mit Filter Zeke 2020

Weihnachten neu erleben!

Manchmal siehst du den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Manchmal siehst du das Wunder vor lauter Wunderkerzen nicht.
Manchmal siehst du Weihnachten vor lauter Weihnachtsmännern nicht.
Und verpasst dabei vielleicht das wichtigste Datum der Weltgeschichte

Gott wird ein Mensch. Aus Liebe zu den Menschen.
Und bringt den Himmel auf die Erde.

Weihnachten ist Jesusfest!


 

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TOD
TRENNUNG
TRAUER

TOD das bedeutet TRENNUNG und damit auch TRAUER.

Das zerrissene Foto zeigt die Trennung mitten durch die Familie.
Ein schweres Schicksal, das sicher nur der nachvollziehen kann,
der es selbst erlebt hat.

Aber Gott lässt keinen in der Hoffnungslosigkeit verschmachten.
Das hat er durch Jesus Christus am Kreuz bewiesen.

Der Text auf dem Anhänger macht es deutlich:

Auch Christen trauern,
aber sie bleiben nicht dabei stehen,
weil sie Jesus kennen,
der der Garant ihrer Hoffnung ist.

Die Seitenteile sind mit Traueranzeigen beklebt.
Text auf dem Seitenteil:

DENN ICH BIN GEWISS,
DASS WEDER EIN VIRUS,
NOCH EINE ANDERE KRANKHEIT,
WEDER LANGEWEILE ODER EINSAMKEIT,
WEDER SOZIALE DISTANZ NOCH KURZARBEIT,
WEDER DROHENDE INSOLVENZ
NOCH KRÄFTERAUBENDES HOMESCHOOLING,
WEDER FEHLENDES KLOPAPIER
NOCH FAKENEWS AUF FACEBOOK,
WEDER GROßE KRISEN, ANGST, ZWEIFEL
ODER
SELBST DER TOD MICH TRENNEN KÖNNEN
VON DER LIEBE GOTTES!

Bleib gesund – auch im Herzen!
Römer 8 umgeschrieben von Andi Weiss


 

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DANKE - Erntedankfest

Das Erntedankfest ist in vielen Ländern eine Tradition im Herbst,
bei der Gott für den Ertrag der Ernte gedankt wird. Längst wurde
auch außerhalb der Kirche erkannt, wie wichtig es ist, dankbar zu
sein für die schönen Dinge des Lebens. Denn Dankbarkeit macht
uns erst bewusst, was uns alles geschenkt wird. Wenn wir die
Schenkenden sind, erwarten wir zu Recht, dass der Beschenkte
sich bei uns bedankt. Es ist eine grobe Unhöflichkeit, sich nicht für
ein Geschenk zu bedanken. Es kann in einem Stimmungstief
außerordentlich hilfreich sein, sich jeden Tag zehn Dinge zu
notieren, für die man dankbar ist. So erhalten wir einen Blick für
das Gute, das uns täglich geschenkt wird, und wir lernen mit einer
dankbaren Haltung durchs Leben zu gehen.

Gott fordert uns auf, ihm dankbar zu sein, weil er weiß, wie wichtig
es ist, dass wir nicht auf unseren Mangel sehen, sondern auf den
Überfluss, den er in unser Leben gelegt hat. Wofür können wir
heute Gott danken?

Wer danken kann…
…für den bekommt die Welt ein anderes Gesicht

Beim Anblick von frischem Gemüse oder herrlichen Früchten in
leuchtenden Farben und verschwenderischer Vielfalt ist es nicht
schwer, sich an Gottes Segen zu freuen. Doch es gibt auch
Situationen, in denen es gar nicht so einfach ist, Unser Alltag
macht es uns oft nicht leicht, zufrieden und dankbar zu leben. Wir
können uns aber bewusst ein dankbares Herz bewahren.

Das bewusste „Danke“ gegenüber Gott hält unsere Seele gesund.
Der kurze Moment vor dem Essen, der letzte Gedanke vor der
Nacht, vielleicht auch der eine oder andere Augenblick stiller
Dankbarkeit in Situationen, in denen wir Gutes erfahren haben –
Bewahrung und Schutz, Zuwendung und Verständnis, Trost und
Ermutigung, kleine und große Freundlichkeiten Gottes. Solche
Momente können eine Chance sein, unsere Seele vor der
Unzufriedenheit zu schützen. Es lohnt sich immer wieder einmal
„Danke, Gott“ zu sagen und dabei dem Schöpfer des Lebens ganz
nahe zu sein.

Ernte-Dank

Danken wir Gott wirklich noch für das „tägliche Brot“?

Deutschland sei, so las ich es kürzlich, das Land, in dem
es die meisten Brotsorten gibt. Mittlerweile sind es, laut
deutschem Brotregister, über 3.200 Brotsorten.
Aber dieser „Brot-Reichtum“ hat uns verwöhnt gemacht:
Wie schnell lamentieren wir, das Brot sei zu alt oder zu
frisch, nicht würzig genug, zu pappig oder zu hart.
Brot „ohne was drauf“ ist für uns ja vollends schon kaum
denkbar. Und, noch schlimmer: wie viel Brot landet im
Müll! Die Hausverwalter von Schulen können ein trauriges
Lied von weggeworfenen Pausenbroten singen!

Ist Verschwendung an Stelle des Dankes getreten?


 

20200905 164323

Jesus – der Fluchthelfer

ER wusste genau, wie man am besten aus dem Schlamassel kommt.
IHM nach und das Ende des Tunnels ist in Sicht.

ICH BIN DIE TÜR.
Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden. – Jesus

JESUS sah einen Mann an seiner Zollstation sitzen, der hieß Matthäus.
JESUS sagte zu ihm:» Komm, folge mir! «
Da stand er auf und folgte ihm.

DIE BIBEL: Matthäus - Kapitel 9, Vers 9

und NOTEINGANG

„Wo sind hier die Noteingänge?“ Ich weiß nicht mehr wo ich diese Frage gehört
habe, aber sie ist gut. Weil das Wort Notausgang so schön irritierend verändert ist
zum Noteingang. Und was könnte es bedeuten, wenn jemand nach Noteingängen
fragt? Da hilft das gängige Wort vom Notausgang. Ihn sucht man, wenn es brennt,
damit man schnell aus der Gefahrenzone kommt. So kann es aber auch genauso
Noteingänge geben. Als Eingänge zu mir selbst, wenn’s brennt in meinem Leben.
Wenn ich zu viel außer mir bin, getrieben, gestresst, geplagt. Wenn ich nicht mehr
weiß wo mir der Kopf steht oder wie sich gutes, entspanntes Leben anfühlt.
Gottesdienst und Gebet sind regelmäßige Noteingänge. Weil „Mensch“
dabei zur Ruhe kommt.

Wir brauchen einen solchen sicheren Ort auch in unserem Lebensraum; und zwar
nicht nur, wenn wir in Schwierigkeiten sind, sondern auch dann, wenn wir Ruhe nötig
haben, unser Leben wieder neu ordnen müssen.

An welchen Orten können wir uns sammeln und frei sein von Unterbrechungen und
Störungen, die unser Inneres in Unordnung bringen? Unser Kirchengebäude kann
ein solch sicherer Ort sein. Ein Ort, an dem du zur Ruhe kommen und Gott begegnen
kannst. Auch unsere Häuser können sichere Orte sein. Ich stelle mir vor, dass wir in
unsere Fenster das Schild hängen: Noteingang. Und wir finden in unseren Häusern
Orte der Ruhe und der Begegnung mit Gott.


 

20200428 Die Welt bessern

Hoffnung statt Panik

Weltverbesserer gibt es viele. Da gibt es die Naturschutzverbände, da gibt es die
Friedensbewegung und die Klimaaktivisten, da gibt es viele Programme und vermeintliche
Lösungen, um nur einige zu erwähnen. Alle haben erkannt, dass unsere Welt im Argen liegt.
Jeder von ihnen glaubt, ein Wunderheilmittel in der Tasche zu haben. Dennoch:

Man kann ohne Gott die Welt ändern, aber nicht bessern.

Keine Frage, es ist gut, die Umwelt zu schützen, sich für das Klima zu engagieren – auch wenn
wir nicht im Detail wissen, inwieweit wir Menschen für den Klimawamdel verantwortlich sind.
Gott hat uns die Erde anvertraut. Er, der Schöpfer, hat den Menschen den Auftrag gegeben, für
sie zu sorgen. Dies sagte er den ersten Menschen:

Er segnete sie und sprach: »Vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz! Ihr sollt
Macht haben über alle Tiere: über die Fische, die Vögel und alle anderen Tiere auf der Erde!«
                                                                                                                           1. Mose 1, Vers 28

Wir Menschen sind beauftragt, uns um die Erde zu kümmern, sie zu schützen und
verantwortungsvoll mit den gottgegebenen Ressourcen umzugehen.

Gott kennt unser Herz. Wir denken zuerst an uns. Wir fragen nicht, wie sich unser Lebensstil auf
die nächste Generation auswirkt. Das weiß Gott Und trotzdem gibt er diese wunderbare Zusage,
dass er selbst diesen Planeten erhält. Das gilt – bis heute. Auch in Zeiten des Klimawandels.

Das macht Hoffnung statt Panik.

Aus Liebe zu uns Menschen kam Jesus auf diese zerstörte Erde. Bis heute schmerzt es ihn zu
sehen, wie die ganze Schöpfung leidet. Gott hatte Jesus einen Auftrag gegeben: „Rette die
Welt!“ Und Jesus tat es. Wir denken am Karfreitag daran – ein wirklicher

„Friday for Future“

Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist: Sichtbares und
Unsichtbares, Königreiche und Mächte, Herrscher und Gewalten. Ja, alles ist durch ihn
geschaffen und vollendet sich schließlich in ihm. Denn Christus war vor allem anderen;
und alles hat nur durch ihn Bestand.                                           
Kolosser 1, Verse 16+17

Nach drei Tagen stand Jesus von den Toten auf. Weil er dem Tod die Macht genommen hat,
können alle, die auf ihn ihr Vertrauen setzen, sich auf ein Leben auf einer neuen Erden freuen.
Ohne Schmerzen, ohne Tod, ohne Umweltzerstörung und ohne Klimakrise. Das gibt Hoffnung.
Diese Aussicht entlässt uns nicht aus unserer Verantwortung für die Schöpfung.

Aber der Retter der Welt sind nicht wir, sondern ist immer noch er: JESUS CHRISTUS


 

12042020

Ohne Ostern wäre Weihnachten nur ein Kindergeburtstag.

Ist das so?

Das ist ein pfiffiger Spruch, um die Bedeutung der beiden Feste für unseren Glauben deutlich zu machen.

Emotional liebe ich die Advents- und Weihnachtszeit ganz besonders. Aber an Ostern hängt mein Glaube; an Ostern
hängt auch mein Trost – mit dem ich selbst getröstet werde und mit dem ich andere zu trösten versuche. Es gibt für
mich keine Trauerfeier ohne die Erinnerung an Ostern und die Auferstehung Jesu.

Welchen Wert hätte die Botschaft von Weihnachten, wenn dieses Kind namens Jesus eines Tages – alt oder jung –
gestorben und begraben wäre, ohne Auferstehung und ohne jetzt bei uns zu sein?

Welchen Wert hätte das Osterfest, wenn wir nicht durch Weihnachten wüssten: Jesus ist nicht nur wahrer Mensch,
verletzlich und sterblich wie wir alle, sondern auch Gottes Sohn? Wir sollen also Weihnachten und Ostern nicht
gegeneinander ausspielen. Beides hängt doch eng miteinander zusammen, enger, als wir das oft denken!

Nicht wahr: An Weihnachten und an Karfreitag heißt der Tagesspruch beide Male:

So sehr hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen einzigen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben!
               Die Bibel - Johannes Kapitel 3 Vers16

An Ostern wie an Weihnachten geschehen kosmische Zeichen:
Da ist der Weihnachtsstern und da ist die Finsternis am Karfreitag. Bei Jesu Geburt und bei seinem Tod geraten
Himmel und Erde in Bewegung.

Wir leben in einer Welt der Mobilität und scheinbar menschlicher Allmacht. Zugleich wird sie bedroht durch Corona,
Klimawandel, Überbevölkerung und riesiger sozialer Unterschiede.

Das Leben ist kein Kindergeburtstag. Aber es ist nach wie vor Leben in einer Welt, für die Christus auferstanden ist, und
es braucht heute wie damals Menschen, die mit dem Auferstandenen leben, ihn bekennen und sich von ihm leiten
lassen.

Die einander grüßen mit den Worten der ersten Christen:

„Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!“

Ostern ist
die Wende.
Die Wende
aller Wenden.
Die Wende vom Tod
ins Leben.
Jesus lebt.
Und die Hoffnung.
Und wir.
Ewig.
Ostern ist der Tod gestorben.
Frohefrohefrohe
Ostern!

Text: © Jürgen Werth


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25022020

Es wächst kein Gras über deine Schuld – 26.02.2020

Jeder Mensch wird irgendwann und an irgendwem schuldig; mancher macht sich
schwer schuldig:

 da ist jemand unvorsichtig gefahren und hat einen vielleicht sogar tödlichen Unfall verursacht
 da zerbricht eine Beziehung an der Rücksichtslosigkeit eines Partners oder an einem Seitensprung
 jemand richtet durch Alkohol sich und seine Familie zugrunde
 ein Frau kommt nicht darüber hinweg, dass sie einmal ein Kind abgetrieben hatte
 mancher trägt sein Leben lang an einer Schuld und deren Folgen

Auch im gewöhnlichen Alltag werden wir ständig aneinander schuldig, auch wenn die
Folgen meist weniger schwerwiegend sind:

 einer beleidigt den andern
 enttäuscht ihn
 weist ihn zurück
 demütigt ihn
 macht ihm das Leben schwer

Schuld wird heute oft verleugnet oder verdrängt. Wir brauchen also einen inneren
Maßstab, um Schuld zu erkennen, auch um echte Schuld von falschen
Schuldgefühlen zu unterscheiden.

Wohin mit meiner Schuld?

Im Schaukasten ist zu lesen – Du kannst Gott um Hilfe bitten –
Sich Gott zuzuwenden heißt beten. Die einfachste Form ist, zu sagen: „Gott hilf mir.“
Auch das Vaterunser ist eine große Hilfe.
Christen sagen: „Jesus Christus ist für unsere Schuld gestorben.“
Wenn wir unsere Schuld eingestehen, dürfen wir uns darauf verlassen, dass Gott
Wort hält. Er wird uns dann all unsere Schuld von uns nehmen.
Bibel – 1. Johannes 1 Vers 9


 

 

Maskerade

Maskerade

Es ist die Zeit, in der Menschen bewusst sich hinter Masken verstecken, um bei dem,
was die tun, nicht erkannt zu werden. Aber wenn wir genau hinschauen, stellen wir fest,
dass es das ganze Jahr über eine Maskensaison gibt und dass auch wir Masken tragen
und unser wahres Gesicht ganz selten zu sehen ist.

Die Orte, an denen wir Masken tragen, sind oft die, wo wir eigentlich geliebt und
angenommen sein sollten und schwach sein dürfen.

  - in der Familie
  - in freundschaftlichen Beziehungen
  - im christlichen Umfeld

Aber oft sind das Orte, wo das genaue Gegenteil der Fall ist. Wir spüren nach einer
gewissen Zeit, dass wir die Erwartungen an uns nicht erfüllen können.

Da wir die Liebe, Sympathie oder Zuneigung der anderen nicht verlieren möchten,
ziehen wir Masken an und spielen jemand, der wir gar nicht sind.

„Kommt doch zu mir; ich will euch die Last abnehmen!
Ich quäle euch nicht und sehe auf keinen herab.
Stellt euch unter meine Leitung und lernt bei mir;
dann findet euer Leben Erfüllung.
Was ich anordne ist gut für euch,
und was ich euch zu tragen gebe, ist keine Last.“

                   Bibel -Gute Nachricht- Matthäus 11 Verse 28-30

Jesus spricht uns heute an, uns, die wir unter unseren Masken leiden und Angst vor
Menschen und vielleicht vor Gott selber haben und lädt uns ein, diese Masken
abzulegen, denn bei IHM erfahren wir Annahme und Liebe.
„Jesus hat mir nicht gesagt was ich tun soll…
ER hat mir gesagt wie sehr er mich liebt!“
                                                  Mike Yaconelli


 

P1030906

Am Jahreswechsel hält man Rückschau und muss feststellen, dass nicht alles zur Zufriedenheit
ausgefallen ist. Manches hätte besser sein können.

Jedes Jahr hinterlässt Spuren – bei Bäumen durch die Jahresringe.

Die breiten zeigen die guten, die schmalen die mageren Jahre an.

In Psalm 32,10 finden wir eine mutmachende Zusage:

Wer Gott vertraut, den umgibt er mit Güte.


 

 

2019 guten rutsch

Guten Rutsch ins neue Jahr

Viele Tage hat das Jahr, durch manche schlittern wir nur so durch.
Nur gut in das neue Jahr kommen!
Deshalb wünschen wir uns an Silvester einen guten Rutsch.

Im Schaukasten wird gefragt:

Sind Sie gut gerutscht?

Eigentlich rutschen die meisten Menschen doch immer.
Nicht nur von Jahr zu Jahr.
Sie wissen nicht, wo und wie sie landen werden.
Im Gottesdienst kann man Antwort finden.

Geh nur in die Dunkelheit

In einer alten, nachdenkenswerten Legende heißt es:
"Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des Jahres stand:
'Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgegengehen kann!'

Aber er antwortete: 'Geh nur in die Dunkelheit, und lege deine Hand in die Hand
Gottes; das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg.'"

Bedeutung von:
Einen guten Rutsch ins Neue Jahr

Für den Jahreswechsel wünschen wir uns alle "einen guten Rutsch" ins Neue Jahr,
aber niemand weiß eigentlich so richtig, warum wir denn über die Jahresschwelle
"rutschen" (d.h. gleiten) sollen. Der Wunsch geht denn auch nicht auf dieses Verb,
sondern auf den rotwelschen oder jiddischen Begriff "Rosch" zurück, was "Anfang"
(oder auch "Kopf") bedeutet. Also: einen guten Rosch, einen guten Anfang (im
Neuen Jahr)! Der Jahresbeginn wird in der hebräischen Sprache "Rosch ha Schana",
also "Kopf des Jahres" genannt. Das Jiddisch enthält mittelhochdeutsche, hebräische und
slawische Elemente. Man wünschte sich zum Neujahr "a gut Rosch", einen guten
Anfang. Erst später wurde dieses Wort mit dem deutschen "Rutsch" (von "rutschen")
überstülpt, und mit der Zeit verfiel seine Herkunft der Vergessenheit.
                                                                                                                 Jakob Vetsch


 

p1030901

Merry Birthday

Weihnachten ist seine
Geburtstagsparty.
Eine merkwürdige Geburtstagsparty.
Denn meist findet sie ohne ihn statt.
Doch wenn man ohne den feiert,
der gefeiert wird,
ist das nicht mehr feierlich.
Aber er kommt.
Immer wieder.
Türen auf!
Freut euch
Gott ist
heruntergekommen
zu uns
er wollte nicht
allein sein
ohne uns
wir sollten nicht
allein sein
ohne Gott
er kam durch Jesus
zu uns
so ist ER
Gott

Wär’ er nicht geboren -

gäb's keinen Grund zum Feiern,
gäb's keinen Grund zum Leben,
gäb's keinen Grund zum Glauben.
Seit Weihnachten gehört er zu uns,
damit wir zu ihm gehören.
Sein Vater will auch unser Vater sein.
Das muss gefeiert werden.
Alle Jahre wieder
Alle Tage wieder.
Frohe Weihnacht überall!
Heute. Hier. Jetzt.
Für alle. Für mich.
Alle Jahre wieder.

Alle Tage wieder.
Und immer wie zum ersten Mal.
„Euch ist HEUTE der Heiland geboren!“
In Bethlehem, Berlin und Bielefeld
und überall.
Der Heiland.
Der Heilmacher.
Der Hellmacher.

Text: Jürgen Werth


 

P1030896

Was wäre Weihnachten ohne…?

Es wäre das, was es eigentlich ist.
Ein Fest, an dem man sich daran erinnert,
wie sehr uns Gott geliebt hat,
indem er uns das größte Geschenk aller Zeiten machte:
Seinen einzigen Sohn.
Jesus Christus ist gekommen,
um unsere zerstörte Beziehung zu Gott wieder
herzustellen.

Es geht an Weihnachten also nicht nur um Geschenke,
Festtagsbraten,
Lebkuchen
und andere Süßigkeiten,
welche die meisten in der heutigen Zeit mit den Festtagen verbinden.
Der prunkvolle Lichterglanz,
die frisch gebackenen Plätzchen,
der Christbaumschmuck
sowie die Besuche auf den Weihnachtsmärkten
#sind eben nicht alles.
Mit  Weihnachten  feiern wir die Geburt Jesu Christi
und damit die Ankunft Gottes in der Welt.
Die kurze Antwort auf die Frage,
wem wir Weihnachten verdanken ist also:
Jesus.


 

P1030893

Jesus, der Weihnachtsmuffel.

Er machte keinen Bohei um seinen Geburtstag, verlor nirgends ein Wort über
Tannenbäume. Und beschenkt lieber täglich als alljährlich.

Wie kann das angehen?

Es gibt diverse Gründe, irgendwann mal zum Weihnachtsmuffel mutiert zu sein.

Bei den einen ist es einfach die Übersättigung an Kitschigem.

Manche verdanken ihren Weihnachtüberdruss auch dieser überschwänglichen
Gefühlsduselei, ungehemmter Konsumgeilheit, den stressigen Materialschlachten
und alljährlichen Geschenkezwängen.

Bei den anderen hapert’s schlicht und einfach am Thema Familie. Weihnachten –
das Fest der Familie. Und was ist, wenn da keine ist? Oder wenn da eine ist, die
aber bedauerlicherweise gespalten, überfordert, krank, stillos, zerstritten,
unausstehlich, unvereinbar, über die Welt verteilt oder einfach nur traurig oder nicht
mehr oder oder ist?

Warum ist dieses Fest denn überhaupt so unglaublich weit entfernt von dem, was es
möglicherweise einmal aussagen sollte? Könnte das Ganze nicht auch ohne fette
Geschenke und das ganze Brimborium ablaufen – einfach nur der Geburtstag eines
lieben Freundes? Eines Freundes, der so „Freund-lich“ war, seine herrschaftliche
Gottessohn-Stellung aufzugeben und hier auf der Erde als echter, verletzlicher
Mensch aufzutauchen, um zu zeigen, dass wahre Freundschaft, Treue, Vertrauen,
Verlässlichkeit, Nähe, Geborgenheit um Gottes Willen möglich ist? Wie kann das
angehen, dass die Selbstmordrate an Weihnachten höher ist als an jedem anderen
Tag des Jahres? Was haben wir aus Weihnachten gemacht, dass offensichtlich nicht
mehr rüberkommt, dass dieser Tag daran erinnern soll, dass wir Menschen NICHT
gottverlassen, einsam, allein und unnütz sind?

Wie kommen wir, die wir unter all dem Krams, Geschenkpapier und Lametta
begraben sind, wieder zur echten Feier zurück?
Wie kann Jesus in unserer Lebens-Wohnung Einzug halten – nicht in Form von
grellblinkenden Lichterketten – sondern als echtes, hoffnungsspendendes Licht am
Ende des Tunnels? Vielleicht indem wir diesem Jesus – nicht nur dem kleinen
„Knäblein mit lockigem Haar“, sondern dem Menschen und Gott Jesus Christus und
seiner Botschaft – ernsthaft auf die Spur kommen? Vielleicht würde das sogar echte
Weihnachtsmuffel aus der Reserve locken…

Es gibt noch Hoffnung!

Frohmachende Festtage, trotzalledem!!                                       

                                                                                         © Eva Jung www.adeo-verlag.de

Was sind wir ohne Weihnachten?

Menschen, die im Dunkel der Nacht den Weg nicht finden.

Menschen, die die Kälte dieser Welt ohne Liebe ertragen müssen.

Menschen, die am Ende ihres Lebens keine Hoffnung haben.

JESUS CHRISTUS ist Licht, Liebe, Hoffnung!

Wenn ich im Finstern sitze, so ist Gott doch mein Licht.
                                                           Die Bibel: Micha 7, Vers 8


 

Buß und Bettag Kalenderblatt bearbeitet

Bedenken, dass wir sterben müssen!
 

Wie der Mittwoch kommt,
der Donnerstag kommt,
der Freitag kommt,
kommt auch der Tag,
dessen Datum du nicht
liest in der Zeitung,
dessen Kalenderblatt
ein anderer abreißt

Zitat von Rudolf Otto Wiemer

 Dass wir sterben müssen, wissen wir. Das muß man uns nicht sagen. Das berührt uns nicht. Erst wenn es dann soweit ist, kommt vielleicht die erschreckende Erkenntnis: Unser Leben ist geliehene Zeit, für die wir Verantwortung tragen. 

 

Herr, lehre mich bedenken,
dass auch ich sterben muss,
auf dass ich klug werde!

Psalm 90, Vers12

 Alle, die Verantwortung tragen, müssen Rechenschaft ablegen. Das kennen wir aus den verschiedenen Lebensbereichen. Ein Amt, eine Aufgabe zu übernehmen zieht in der Regel auch den Rechenschaftsbericht nach sich; vor allem, wenn der Ernstfall eintritt. 

Der Tod ist der Ernstfall des Lebens. Es ist ein denkwürdiger Rechenschaftsbericht, den der Beter des 90. Psalms abliefert: „Unser Leben währet 70 Jahre und wenn’s hoch kommt, so sind’s 80 Jahre; und was daran köstlich erscheint, ist doch nur vergebliche Mühe.“

Auch das erfahren wir Menschen: Wir mühen uns ab, plagen uns, und am Ende fragen wir: Wofür eigentlich? Rinnt nicht alles durch unsere Hände? Wie viel muss ein Mensch in seinem Leben loslassen?

Vor diesem Satz fliehen manche. Flucht kann aber auch zur Zuflucht werden. Flucht vor dem Leben, über dem von Anfang an nichts so sicher steht wie der Tod, kann zur Heimkehr werden. Das ist das Evangelium. die gute Nachricht des 90. Psalms: 

„Herr Gott, du bist unsere Zuflucht für und für.“

Ursprünglich ist mit diesem Wort so etwas gemeint wie Unterschlupf oder Versteck. Tiere fanden in den Höhlen des jüdischen Berglandes Zuflucht vor Kälte und Feinden. David fand eine Höhle, als Saul ihm nach dem Leben trachtete. Zuflucht - das meint einen Ort der Geborgenheit in der Ungeborgenheit des Lebens. 

Derselbe Gott, der uns im Tod als der richtende erscheint, hat einen Platz der Ruhe und Geborgenheit für uns.

Ich werde an ein Wort Jesu erinnert: „Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hinlege.“ Jesus ist unterwegs gewesen, eigentlich immer unterwegs, ein heimatloser auch in bebauten Städten und Dörfern. 

Ganz am Ende lesen wir von einem Freund, der ihm sein Grab lieh - in Fels gehauen. Dahin haben sie ihn gelegt nach Wanderschaft, Leid und Kreuz.

Wohl keiner hat unter den Menschen soviel Ungeborgenheit erfahren wie er. Aber schon als er stirbt und seinen Geist in die Hände dessen befiehlt, der sein Vater ist, leuchtet das Licht der Auferstehung auf.

Und nun gilt es: Auch der Tod muss uns zu unserem Gott bringen. Das ist das Ende seiner Macht. Jesus ist Sieger!

Friedrich-Wilhelm Fastenrath


 

Gnade 061019

Die Gnade Gottes kann man nicht kaufen

 

Wir sind gewohnt, alles kaufen zu können. Wir gehen in den Supermarkt, füllen unsere Einkaufstüte, bezahlen und die Sache ist für uns erledigt.
Hier aber werden wir beschenkt. Die Gnade Gottes kann man nicht kaufen. 

 “Diejenigen jedoch, die glauben, dass Jesus für ihre Sünden gestorben ist, 
die ihre Sünden bereuen und ihm dienen, werden in den Himmel kommen”.

 “Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.”  Joh. 3,16

 Die Erkenntnis Luthers war, dass der gnädige Gott nicht durch gute Werke zu „bekommen“ sei. Sondern Gott schenkt uns in seinem Sohn
Jesus Christus die Vergebung der Sünden und den Glauben an ihn obendrein. Das ist der Ausgangspunkt der Reformation und aller Auswirkungen,
die man ihr mehr oder weniger gerechtfertigt zuschreiben kann.

Gott ist seinem Wesen nach freundlich, hilfsbereit, barmherzig, großzügig, in jeder Hinsicht wohlwollend. Und das bedeutet, dass er mir und allen
Menschen gnädig begegnen will. Gott sucht die Nähe zu den Menschen. So sehr, dass er in Jesus Christus selbst Mensch wird. Er möchte uns
berühren, auf uns hören, zu uns sprechen, uns aufrichten.

Während wir im alltäglichen Leben ständig unter dem Druck stehen, ob wir vor dem Urteil der anderen bestehen können, schenkt Gott
uns Anerkennung und Rechtfertigung ohne jede Vorbedingung. 

Gnade bedeutet Freispruch statt Anklage und Urteil. Garantie für die Gnade ist der stellvertretende Tod Jesu und seine Auferweckung.
Und diese Zuwendung Gottes geschieht, ohne dass der Mensch etwas leisten oder verdienen muss, sie ist ein Geschenk aus lauter Liebe.
Diese Gnade weckt meinen Glauben: Gottes Gnade ist lebensverändernd und prägt dann auch den Lebensstil.

 

Wer an eine schlechte Fälschung oder einen Scherz glaubt, liegt falsch. 
Er sieht nicht nur so aus, es ist ein echter Geldschein:

- Gedruckt auf echtem Banknoten-Papier,
- mit allen Sicherheitsmerkmalen eines Euroscheins
- und etwa so groß wie ein 20 €-Schein
- Nur die Wertangabe ist "0".

Die Null-Euro-Scheine werden in kleinen Auflagen in einer von der Europäischen Zentralbank lizenzierten Gelddruckerei hergestellt.
Bezahlen kann man damit allerdings nicht.

 

Der überkonfessionelle Verein gott.net legte zum 500. Reformationsjubiläum unter dem Motto „Gottes Gnade gibt es umsonst“
10 000 Null-Euro-Scheine auf. 

Auf dem Schein sind das Luther-Denkmal in Wittenberg und das Zitat des Reformators abgedruckt.

„So viel Glauben du hast, so viel Lachen hast du“ 

Den Schein kann man auf der Homepage www.gott.net für zwei Euro erwerben.


 

Schaukasten 060919

Noch haben wir zu essen…

Gott gab dem Menschen die Erde, dass er sie baue und bewahre.
1. Mose 1

Es wird Zeit, sich daran zu erinnern.

Wir feiern Erntedank in einem Land und zu einer Zeit, in der das große Zetern
und Klagen da ist. Werden wir morgen noch haben, was wir heute genießen?
Wie soll es weiter gehen?

Dank wofür?

Das Tischgebet ist abgeschafft. Auch in vielen Familien derer, die sich
Christen nennen. Machen wir uns doch nichts vor. Nicht in allen, Gott sei
Dank. Es schämen sich Eltern in der Gegenwart ihrer Kinder, am Beginn
der Mahlzeit zu beten:

„Komm, Herr Jesus,
sei du unser Gast und segne,
was du uns bescheret hast.“

Die Speisekammern und die Tiefkühltruhen, die Münder und Mägen sind voll,
aber längst ist das Herz des Dankes leer.

Das Tischgebet ist seit alters her eigentlich ein Tischsegen:

„Gepriesen seiest du, Herr, König der Welt, der du Brot aus der
Erde wachsen läßt.“

Und dieser Tischsegen bedeutet, daß der Schöpfer über den Gaben gepriesen
wird. Und so wird er der Geber. Alle gute Gabe gehört ihm.

Wenn du Essen im Kühlschrank, ein Dach über dem Kopf und ein Bett
hast, bist du reicher als 75 % dieser Welt.

Wenn du ein eigenes Konto bei einer Bank hast,
gehörst du zu den 8 % der Reichen dieser Welt.

Wenn du mehr als 100 g Reis pro Tag essen kannst,
kannst du mehr essen als 1/3 der Weltbevölkerung.

Wenn du heute Morgen gesund aufgewacht bist,
geht es dir besser als der einen Million Menschen, 
die diese Woche nicht überleben werden.

Wenn du zur Schule gehst/gegangen bist, kannst du froh sein,
denn 121 Millionen Kinder haben nicht die Chance, zu lernen.

Wenn du nie die Gefahr eines Krieges, die Einsamkeit einer
Gefangenschaft, den Schmerz von Folterung oder das Elend
von 
Hunger erlebt hast, geht es dir besser als 500 Millionen
anderer Menschen dieser Erde.

Wenn du an einer öffentlichen religiösen Veranstaltung teilnehmen
kannst/könntest, ohne die Gefahr, bedroht, verhaftet oder getötet zu
werden, bist du besser dran als 3 Milliarden andere Menschen.

Wenn du immer frisches Trinkwasser zur Verfügung hast, geht es dir

besser als 1 Milliarde Menschen in den Entwicklungsländern.


 

Herzkrankheiten zugeschnitten P1030873

…sind immer noch Neid, Hass, Geiz und
können von keinem Arzt geheilt werden.

Wo ist der wichtigste Platz dieser Welt?
Es ist nicht der Fußballplatz, nicht der Rasen
auf dem scheinbar so Wichtiges geschieht.
Es ist nicht der Arbeitsplatz und auch nicht
der Bundestag.

Kein Platz dieser Welt ist so wichtig wie
mein Herz!

Jeder weiß: Wenn wir in diesem
Zusammenhang von Herz sprechen, meinen
wir damit nicht das Organ in unserer linken
Brustseite. Wir meinen die Mitte unserer
Persönlichkeit, das Zentrum unseres
Denkens, Fühlens und Wollens, den Abgrund
der Motive und Werte unseres Lebens und
Redens. Da kann sich soviel ansammeln,
was zerstörerisch ist, was mich und andere
niedermacht, was anderen nichts Gutes gönnt,
was selbst groß rauskommen will.

Neid, Geiz, Trotz, Ärger, Wut - all das kann sich ansammeln, festsetzen in
unserem Herzen und es prägt dann unser Denken und Reden, unsere Absichten
und unser Tun.

Ehrgeiz und Neid, Angst, Misstrauen und Unversöhnlichkeit sind zerstörerische
Kräfte, die sich in unserem Herzen einnisten können, die den wichtigsten Ort
dieser Welt, mein Herz, verderben.

In heißen Kämpfen, in großen Herausforderungen oder in Konflikten braucht es
Zeit und Stille, damit der Klang meines Herzens hörbar wird. Im Eifer des Gefechts
nehme ich nicht wahr, was wirklich wichtig ist.

Ich halte mich Gott hin, damit er an meinem Herzen wirken und seinen neuen
Geist in mich hineinlegen kann. Er kann und er will den wichtigsten Ort dieser Welt
tiefgreifend verändern.

Astrid Eichler, früher Gemeindepfarrerin in Buchholz/Prignitz und Gefängnisseelsorgerin in Berlin,
ist Bundesreferentin von EmwAg einem Netzwerk für "Lebenssucher und Zusammenfinder,
Alleinleber und Gemeinschaftsmenschen. (www.emwag.net). Sie lebt bei Berlin.
Auszugsweise aus dem Lesebuch zur Jahreslosung 2017 von Christoph Morgner.


Der Maßstab aller Dinge

Ein schönes Auto macht schon etwas her.
Es kann zum Statussymbol werden.
Für manche Menschen ist der Wohlstand einziges Ziel,
dem es mit allen Mitteln nachzujagen gilt.
Da bleibt so manches Zwischenmenschliche auf der Strecke.
Maßstab aller Dinge aber ist bei Gott die Liebe.
Viele Menschen haben in ihrer Maßlosigkeit die wahren Werte aus
dem Blickwinkel verloren haben.

“Gott misst uns nicht nach unseren Gütern.
Gott misst uns nach der Liebe, die wir geben.”

Dieser Anspruch gilt auch für die Gemeinde.
Wenn wir das erreichen, dann wäre dies ein Statussymbol,
das uns noch mehr qualifiziert,
Außenstehende in unsere Gemeinschaft einzuladen.


 

Sackgasse

Es gibt Menschen, die kommen nicht weiter, sie drehen sich
um sich selbst, sie sind am Ende.

Als Christ ist man auf dem Weg, das Ziel ist bekannt.

Christsein führt nicht in eine Sackgasse,
sondern in eine neue Freiheit

Wenn es doch im Leben an wichtigen Stellen auch immer einen Menschen
geben würde, der einen vor einer »Sackgasse« warnt. Manchmal kommt
uns der vor uns liegende Lebensabschnitt wie ein großer Gewinn vor. Aber
irgendwann merken wir, dass wir uns scheußlich festgefahren haben.

Wer sein Leben ohne Gott lebt, ist im Grunde in einer Sackgasse
unterwegs. Mag es ihm auch eine Zeit lang gut gehen, eine wirkliche
Zukunft bleibt ihm verbaut. Da hilft nur die Umkehr hin zu Gott, um den
Neuanfang mit Gott zu wagen.

Frage:
Sind Sie noch in der oben erwähnten »Sackgasse« unterwegs?

Tipp:
Sie können zu Gott umkehren und neu anfangen.


 

himmel

HIMMEL
FAHRT

NACHDEM JESUS VOM TOD
AUFERSTANDEN WAR, ZEIGTE
ER SICH SEINEN FREUNDEN.
SIE KONNTEN IHN ANFASSEN.
ER REDETE MIT IHNEN UND
SIE AßEN ZUSAMMEN. DANN
NAHM IHN EINE WOLKE VOR
IHREN AUGEN. UND SO WIRD
ER AUCH WIEDERKOMMEN.


 

ansichtssache gott kennt mein herz

Gott kennt mein Herz

DER MENSCH URTEILT NACH DEM WAS ER SIEHT…
…ICH ABER KENNE DEIN HERZ.

- GOTT

In der Bibel (1. Samuel 16 Vers 7) steht:
Ein Mensch sieht, was vor Augen ist,
Gott aber sieht das Herz an.

Ein erschreckendes Wort.

alle Heuchelei,
alle Halbherzigkeit,
alle Scheinheiligkeit…
ER sieht die Abgründe unseres Herzens.

Zugleich ein tröstliches Wort.
Gott lässt sich nicht beeindrucken von dem,
was äußerlich beeindruckt.
ER braucht nicht große Taten,
nicht einen "guten Eindruck",
ER sieht unser Herz,
auch wenn wir äußerlich "daneben" sind.

Ein einladendes Wort,
dass wir uns doch um unser Herz kümmern!
Wie steht es um unser Herz?
Verletzt,
belastet,
bedrückt,
geteilt,
zerbrochen,
versteinert…
Da gibt es viele Möglichkeiten.

Nutzen wir die Zeit in diesem Jahr 2019,
uns um unser Herz zu kümmern!
Gott sieht es , sehen auch wir nach unserem Harzen,
damit nichts Krankes, Bitteres und Hartes
darin verbleibt.

Der wichtigste Ort der Welt?
Unser Herz!
Der wichtigste Ort in Westfalen?
Ihr und mein Herz!

Am Herz hängt:

Manchmal
schau ich einfach weg.
Mag nicht
in die Augen schauen.
Oder gar ins Herz.
So vieles ist
so kalt und dunkel.

Gott schaut hin.
Schaut in meine Augen.
Sogar in mein Herz.
Und mir
wird warm ums Herz.
Und die Augen
beginnen zu leuchten.

Jürgen Werth


 

Balken Nagel

KARFREITAG - OSTERN

Auf einer Holzfläche wurde schräg verkantet ein Stück
Balken montiert. Mit einem langen Zimmermanns-Nagel
ist ein Stück Pergamentpapier durchbohrt und in das
Holz eingeschlagen. An der Stelle, wo der Nagel das Holz
durchdringt, fließt Blut heraus. Auf dem Pergament steht:

“Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen
einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht
verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.” Joh.3,16.

...da tauchte vor etwa 2000 Jahren unter den Juden
ein Mensch auf, der redete, als wäre er Gott.
Der behauptete, Sünden vergeben zu können,
und denen das ewige Leben zu schenken,
die sich ihm anvertrauen.
Der sagte, er sei der Messias und der
einzige Weg zu Gott, seinem Vater.
Der sprach von seinem Tod als als Opfer für den Menschen
und davon, dass er am dritten Tage von
den Toten auferstehen werde.

Er hieß Jesus von Nazareth und sagte damit
das Schockierendste, was je über menschliche
Lippen gekommen war.
Und in der Tat ist es auch heute noch eine derart
anmaßende Behauptung "Sünden vergeben zu wollen",
dass sie lächerlich wirken muss, solange sie nicht
von Gott selbst kommt.
Doch Jesus hat genau dies von sich behauptet!
Ohne jede Übertreibung, ohne jede Bescheidenheit.
Er hat uns sein Wort darauf gegeben, dass, wer an ihn
glaubt, ewig leben wird.
Darauf hat er sich festnageln lassen.
Er würde es heute noch.

Wer Jesus einen lieben Mann sein lässt, hat nichts von
dem verstanden, was Jesus über sich gesagt hat. Wir
können ihn als Irren einsperren, oder als Gotteslästerer
verurteilen. Oder wir können ihm zu Füßen fallen und
ihn Herr und Gott nennen.

Aber wir können ihn nicht mit gönnerhafter
Herablassung als einen großen Lehrer
der Menschheit bezeichnen.
Diese Möglichkeit hat er uns nicht offengelassen.

C.S.Lewis


 

SK080319

Ich stehe vor einem Scherbenhaufen, mein Leben ist verpfuscht!
Wer hat das noch nicht gehört? Ich fühle mich kaputt
und ausgelaugt, ich weiß nicht weiter. Wie die Scherben
eines zerbrochenen Tellers sieht das Leben mancher Menschen
aus. Sie möchten es flicken und wieder heil werden
lassen. Jesus Christus kann helfen.
So wie das Pflaster die Scherben zusammenhält, so bedeckt
er unsere Wunden, die uns in der Seele schmerzen.
Mit dem Schaukasten laden wir Menschen ein, die Hilfe suchen.

Der Text am Teller:

Gehen wir durch Tiefen unsagbaren Leides,
einsam und ängstlich, und enden die Tage mit Händen voll Scherben
und brennenden Augen, dann ist es tröstlich eines zu wissen:
ER ist gegenwärtig.

Mögen die Worte zum Beten auch fehlen,
allein schon SEIN NAME
-im Glauben gesprochen-
birgt in sich Hilfe,
die vor Verzweiflung bewahrt.
Der Name JESUS offenbart seine Kraft.

Gott sagt: "Ich bin bei dir um dir zu helfen und dich zu erretten."
Jeremia 15 Vers 20


180219

KARNEVAL

Narrenfreiheit, wer möchte sie nicht?

In der Spiegelfolie kann sich der Betrachter erkennen.
Die Clown-Marionette hält ein Plakat in den Händen, auf
dem zu lesen ist:

”Narrenfreiheit bringt Dir nicht die Erfüllung Deines Lebens!"

und

Galater 5 Vers 1:
"Durch Christus sind wir frei geworden,
damit wir als Befreite leben"
- denn Gott will keine Marionetten!


31012019

Liebe
Motto des Schaukastens ist das Thema “Liebe”.
Sichtbares Zeichen der Liebe ist bei vielen die Rose.
Liebende schenken sich rote Rosen als Ausdruck der Zuneigung.
Wer ist nicht dankbar und freut sich, wenn er geliebt wird?
Wir Christen wissen von der Liebe Gottes und können zeugnishaft weitergeben, was sie in
uns bewirkt hat.

Der Schaukasten weist darauf hin:

“Liebe und Geborgenheit....
...bei Gott kannst Du sie finden.”

Darauf darf der vorübergehende Betrachter hoffen.

Wir Menschen schreien nach Liebe, nach Geborgenheit, nach Anerkennung und nach
Frieden. Wir versuchen, unsere innere Leere mit den verschiedensten Befriedigungen zu
füllen - bis wir begreifen, dass uns Gott wahre Erfüllung schenken möchte. Alles - wirklich
alles - will Gott den Menschen geben, die sich an ihn wenden und ihm vertrauen. Alle
Sehnsucht wird bei ihm gestillt.

Der Schaukasten wird hoffentlich seiner Bestimmung gerecht und lädt den einen oder
anderen zu den Veranstaltungen in der Gemeinde ein.

Mag der eine im Schaukasten symbolisch die schenkende Hand Gottes sehen, der andere
sie als liebevoll ausgestreckte Hand der Gemeinde deuten. Jedem einzelnen sollte aber
bewusst sein, dass Gott unsere Hände gebrauchen will.

Wir können seine Liebe weitergeben, in dem wir sie auch dem Fremden, der unsere Räume
betritt, liebevoll hinstrecken.
Es ist dabei nicht so wichtig, ob man als Helfender persönlich erkannt wird, darum die
zugedeckte Hand im Schaukasten.

- Die Hand ist ein ausgestopfter Handschuh,
darüber wurde Stoff gespannt und weiß lackiert.


SK


Lass mich dein Werkzeug sein

Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält; 
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert; 
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, 
sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, 
sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, 
sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt; 
wer sich selbst vergisst, der findet; 
wer verzeiht, dem wird verziehen; 
und wer stirbt, der erwacht
zum ewigen Leben.

Frankreich (1913)


 

die ware weihnacht

Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.
Es fällt auf, dass gerade in der Vorweihnachtszeit sehr häufig das Wort Stress fällt,
dass viele Menschen sich in dieser Zeit besonders unter Druck setzen.

Der Pfarrer und Schriftsteller Kurt Marti hat gesagt:

„Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht."

Und mir scheint tatsächlich, dass die Ware Weihnacht uns gehörig im Weg steht.
Zudem scheinen Kurzfristigkeit und Schnelligkeit sehr auffällige Merkmale unserer
Gesellschaft und unserer offiziellen Kultur geworden zu sein, und dafür zahlen wir
einen hohen Preis. Das Tempo, das unsere Gesellschaft uns abverlangt, bedeutet
auch Verzicht auf Seelentiefe. Der Mensch behandelt sich selbst wie eine Maschine
und verarmt dabei zusehends.

Viele Menschen empfinden im Zusammenhang mit Weihnachten eine große
Sehnsucht, wissen aber nicht, wie sie sich auf den Weg machen können, um dem zu
begegnen, wonach sie sich sehnen. Es hilft nicht, in Hektik zu verfallen und an den
Feiertagen alles nachholen zu wollen, was wir im übrigen Jahr nicht geschafft haben.

„Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.“

Was ein kleiner Buchstabe doch ausrichten kann.

Der heilige Gott, der Schöpfer Himmels und der Erden, hat sich ganz klein gemacht,
hat sich entschlossen zu uns zu kommen in dem kleinen Menschen Jesus. Er konnte
vor Liebe nicht warten, bis wir zu ihm zurück kommen. Wie sollten wir es auch
schaffen, wir „Sünder“, die wir uns von ihm trennten. Er ist zu uns gekommen und hat
sich in den Leib einer Mutter begeben und sich in eine Futterkrippe legen lassen.
Das ist die wahre Weihnacht. Wer das begreift, wird mit Freude auf das Fest warten.
So wollen wir uns gegenseitig erfreuen und die alten und neuen Lieder singen.
Schon im Advent und dann unbekümmert am „Heiligen Abend“. So verstehen wir
auch die Geschenke ganz neu. Schon beim Besorgen im Advent und beim
Überreichen am „Heiligen Abend“. Wir lassen uns doch die wahre Weihnacht nicht
durch Konsum und Kommerz kaputt machen.

Jean-Paul Sartre sagt: „Weihnachten ist ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu
wenig gelacht." Damit spricht er mir aus der Seele. Ich wünsche mir, dass uns zu
Weihnachten leichter ums Herz wird, denn es ist für mich ein befreiendes Fest.


30.11.2018

Advent: alle Jahre wieder Stress, Einkaufsorgien, Putzmarathons...?
Dann Weihnachten: Friede auf Erden, Friede in den Familien?
„Alle Jahre wieder kommt das Christuskind
auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind.“
Was für ein Quatsch! Dieses Lied ist schlicht und einfach nicht wahr!
Jesus ist nur einmal als Mensch in diese Welt gekommen,
als Baby geboren wie wir alle, nur mit dem Unterschied, dass er Gottes
Sohn war.
Aber er hat genau denselben Geburtsstress mitgemacht wie wir alle, er
hatte Hunger, musste gewickelt werden, musste sprechen und laufen
lernen, zur Schule gehen, er lernte, seinen Eltern und vor allem seinem
himmlischen Vater gehorsam zu sein.
Aber stopp mal: was wäre denn, wenn Jesus wirklich jeden Weihnachten
noch einmal auf diese Erde kommen würde, nicht als Baby, sondern als der,
der er nach der Auferstehung an Ostern war, als gestandener Mann? Was
würde er zu unserem Weihnachtsrummel sagen? Würde er sich in den hell
beleuchteten Einkaufspassagen aufhalten? Würde er sich auch ins Gewühl
stürzen?
Wahrscheinlich nicht!
Er würde die besuchen, die einsam sind, krank und hoffnungslos!
Er würde sich zu den Obdachlosen und Alkoholikern setzen, sich ihre
Geschichte anhören, ihnen einen Kaffee und ein belegtes Brötchen
ausgeben.
Er würde ihnen seine Wertschätzung, seine Liebe zeigen! Das hat er schon
zu seinen Lebzeiten hier auf der Erde getan; hat sich mit Menschen
umgeben, die von den „Normalos“ verachtet und ausgegrenzt wurden. Er
wollte ihnen zeigen, dass Gott sie liebt.
„So sehr hat Gott die Welt geliebt…“
Nicht nur die, die alles im Griff haben,
nicht nur die „Frommen“,
die Gutmenschen,
die Erfolgreichen!
Gott liebt gerade die zurecht, die nicht zurechtkommen.
„…, dass er seinen einzigen Sohn hergab, damit alle, die an ihn glauben,
nicht verloren sind, sondern ewiges Leben haben.“ (Johannes 3, 16).
Aus lauter Liebe wurde Gott ein Mensch wie wir,
als Baby geboren wie wir, deshalb feiern wir Weihnachten.
Ist Weihnachten mehr für Dich als ein nettes Fest, ein paar freie Tage,
leckeres Essen?
Ich wünsche es Dir von Herzen.
Gesegnete Advents- und Weihnachtszeit

30.11.2018

Advent: alle Jahre wieder Stress, Einkaufsorgien, Putzmarathons...? 
Dann Weihnachten: Friede auf Erden, Friede in den Familien?

„Alle Jahre wieder kommt das Christuskind
auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind.“

Was für ein Quatsch! Dieses Lied ist schlicht und einfach nicht wahr!

Jesus ist nur einmal als Mensch in diese Welt gekommen,
als Baby geboren wie wir alle, nur mit dem Unterschied, dass er Gottes Sohn war.
Aber er hat genau denselben Geburtsstress mitgemacht wie wir alle, er
hatte Hunger, musste gewickelt werden, musste sprechen und laufen
lernen, zur Schule gehen, er lernte, seinen Eltern und vor allem seinem
himmlischen Vater gehorsam zu sein.

Aber stopp mal: was wäre denn, wenn Jesus wirklich jeden Weihnachten
noch einmal auf diese Erde kommen würde, nicht als Baby, sondern als der,
der er nach der Auferstehung an Ostern war, als gestandener Mann? Was
würde er zu unserem Weihnachtsrummel sagen? Würde er sich in den hell
beleuchteten Einkaufspassagen aufhalten? Würde er sich auch ins Gewühl
stürzen?

Wahrscheinlich nicht!
Er würde die besuchen, die einsam sind, krank und hoffnungslos!
Er würde sich zu den Obdachlosen und Alkoholikern setzen, sich ihre
Geschichte anhören, ihnen einen Kaffee und ein belegtes Brötchen
ausgeben.

Er würde ihnen seine Wertschätzung, seine Liebe zeigen! Das hat er schon
zu seinen Lebzeiten hier auf der Erde getan; hat sich mit Menschen
umgeben, die von den „Normalos“ verachtet und ausgegrenzt wurden. Er
wollte ihnen zeigen, dass Gott sie liebt.
„So sehr hat Gott die Welt geliebt…“
Nicht nur die, die alles im Griff haben,
nicht nur die „Frommen“, die Gutmenschen, die Erfolgreichen!

Gott liebt gerade die zurecht, die nicht zurechtkommen.

„…, dass er seinen einzigen Sohn hergab, damit alle, die an ihn glauben,
nicht verloren sind, sondern ewiges Leben haben.“ (Johannes 3, 16).

Aus lauter Liebe wurde Gott ein Mensch wie wir,
als Baby geboren wie wir, deshalb feiern wir Weihnachten.

Ist Weihnachten mehr für Dich als ein nettes Fest, ein paar freie Tage,
leckeres Essen?

Ich wünsche es Dir von Herzen.
Gesegnete Advents- und Weihnachtszeit


der film

Es wird berichtet, dass bei Menschen, die im Sterben liegen,
sich noch einmal das Leben wie in einem Film abspult.
Traurig, wenn einem vor Augen gehalten wird, dass man sich zwar
allen Aufgaben gestellt, es auch zu etwas gebracht hat, vor aller
Hektik aber keine Zeit für Gott gefunden hat.


1 P1030783

Tierfreunde sollen nicht abgeschreckt werden, aber zum 
Nachdenken angeregt. Unsere kleinen Lieblinge leben im
Überfluss. Ganze Industriezweige machen ihr Geschäft
damit. Zum Erntedankfest wird im Schaukasten die Frage
gestellt: “Sind wir noch dankbar?” Tierfutter im Einkaufsnetz
und die Abbildung einer Frau mit ihrem hungernden
Kind aus der 3.Welt sind hier der Blickfang. Die Textanhänger
machen auf die

- Produkte unserer Überflussgesellschaft

aufmerksam.

- Es gibt immer noch Menschen, die an Unterernährung sterben.
- Als verwöhnte Kinder des Wohlstandes
haben wir unsere Selbstverständlichkeiten
und wollen immer noch bessere Dinge...
...dabei haben wir aber das Staunen und Danken verlernt!

- Wer aufhört zu danken, begeht einen großen Denkfehler.
Der wahre Denker dankt, weil er weiß:
Mein Leben ist reich, weil Gott mich beschenkt.
Dankbarer Rückblick gibt den denkbar besten Ausblick:
"Mein Leben bleibt in Gottes guter Hand".


20180901 Irrgarten Schaukastenwechsel

Ein Irrgarten. Dein Leben.

Wer sich in einen Irrgarten hineintraut, kann rasch den Überblick verlieren. Zwischen den hohen Hecken oder Mauern ist der Aus- und Eingang schnell außer Sicht. Kein Wunder, dass der erste Irrgarten auf der griechischen Insel Kreta ein Gefängnis war. Der Sage nach wurde dort vor fast 5 000 Jahren Minotaurus, ein menschen-fressendes Ungeheuer gefangen gehalten. König Minos schickte alle Menschen, die er bestrafen wollte, ins Labyrinth, aus dem sie nicht mehr herausfanden, weil das Ungeheuer sie alle fraß. Der heldenhafte Theseus erklärte sich freiwillig bereit nach Kreta zu fahren um das Ungeheuer zu besiegen. Auf Kreta angekommen verliebte er sich in die Königstochter Ariadne. Als Theseus nun zum Kampf gegen den Minotaurus in das Labyrinth zog, schenkte ihm die Geliebte ein Knäuel roter Wolle, das er auf seinem Weg durch die Irrgänge abwickelte. So konnte Theseus, nachdem der Minotaurus besiegt war, entlang des Wollfadens den Weg aus dem Labyrinth zurück in die Freiheit finden.

Unser Leben gleicht oft einem Labyrinth.

Mehr noch als früher müssen wir in unserer modernen Zeit Tag für Tag Entscheidungen treffen. Immer seltener verläuft unser Leben auf vorgezeichneten, geraden Bahnen. Kaum etwas scheint Bestand zu haben für ein ganzes Leben. Wie in einem Irrgarten müssen wir immer neu unter vielen möglichen Wegen einen Weg auswählen.

Wofür soll ich mich einsetzen?

Welches berufliche Ziel soll ich ansteuern?

Wer kann mir helfen, aus einer schwierigen Situation herauszukommen?

Soll ich in einem Streit nachgeben oder muss ich auf meinem Recht beharren?

Wofür gebe ich mein Geld aus?

Auf welche Freundschaften und Beziehungen soll ich mich einlassen, welche Menschen lasse ich links liegen?

Wie kann ich mir selber treu bleiben und zu meinen Hoffnungen und Idealen stehen? Soll ich mich dem beugen, was die Mehrheit tut, oder soll ich gegen Konventionen verstoßen?

Wie in einem Labyrinth können wir oft nicht sehen, wohin die Wege letztlich führen. Ja, manchmal haben wir sogar den Eindruck, wir hätten uns völlig verlaufen oder seien in einer Sackgasse gelandet. Zum Beispiel dann, wenn man den Arbeitsplatz verliert, wenn eine gute Freundschaft oder eine Ehe zerbricht, wenn eine Krankheit dazu zwingt, Dinge, die einem lieb und wichtig waren, aufzugeben. Wie oft wähnten wir uns nicht schon an einem wichtigen Ziel angekommen, doch dann nahm der Weg eine plötzliche Wendung und führte uns ganz woanders hin und zwang uns zu neuer Orientierung.

Wie können wir uns im Labyrinth unseres Lebens zurechtfinden? Wie kommen wir weiter, wenn wir scheinbar in eine Sackgasse geraten sind?

Am Ziel unseres Lebensweges, steht nicht der Tod, steht nicht ein lebensvernichtendes Ungeheuer wie im Labyrinth des Königs Minos auf Kreta, von dem die griechische Sage berichtet. Am Ziel unseres Weges steht das Leben in der Gemeinschaft mit Gott. „In ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir“ (Apg 17, 28), so sagte es der Apostel Paulus bei seiner Rede in Athen. Gott hat uns aus Liebe in die Welt gerufen, liebevoll hält er unser Leben in seiner Hand. Diese Liebe unseres Vaters im Himmel ist der rote Faden, der uns durch alle Fragen und Prüfungen des Lebens hindurch führen will.

Das Kreuz in der Mitte des Labyrinths will uns Jesus Christus als Beispiel eines solchen Lebens aus der Liebe Gottes und in der Liebe zu Gott vor Augen stellen. Als Mensch ist Jesus nach dem Willen des Vaters wie wir in das Labyrinth dieser Welt hineingeboren worden. „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Joh 3, 16).

An der liebenden Hand des himmlischen Vaters hat Jesus seinen Weg gefunden. Anders als Theseus hat er nicht auf Kraft und Stärke gesetzt, sondern auf Güte und Barmherzigkeit. Leid und Schuld, so war seine Botschaft, kann man nicht mit dem gezückten Schwert besiegen, sondern nur durch Zuwendung und Liebe heilen und versöhnen.

Ein moderner Text beschreibt diesen alles andere als normalen Weg Jesu in folgenden Zeilen:

Endlich einer, der sagt: „Selig die Armen!“
und nicht: Wer Geld hat, ist glücklich!

Endlich einer, der sagt: „Liebe deine Feinde!“
und nicht: Nieder mit den Konkurrenten!

Endlich einer, der sagt: „Selig, wenn man euch verfolgt!“
und nicht: Passt euch jeder Lage an!

Endlich einer, der sagt: „Der erste soll der Diener aller sein!“
und nicht: Zeige, wer du bist!

Endlich einer, der sagt: „Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt!“
und nicht: Hauptsache vorwärtskommen!

Am Karfreitag endete dieser Weg Jesu scheinbar in der letzten großen Sackgasse, die wir in unserem Leben kennen. Doch die Liebe Gottes ist so mächtig, dass sie auch aus dem Tod den Weg in ein neues Leben eröffnen kann.

Und so gilt nach Ostern nicht mehr:

Was tot ist, ist tot!, sondern:

„Wer an mich glaubt, wird leben in Ewigkeit“ (vgl. Joh 11, 25).

Das letzte große Ungeheuer, der Tod, ist besiegt.

Der rote Faden durch das Labyrinth unserer Welt, durch das Labyrinth unseres Lebens ist ausgelegt. Jesus Christus hat uns gezeigt, wie menschliches Leben unter der Führung Gottes gelingen kann.

 

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Ich halte dich. - Gott

Es fing schon sehr früh in unserem Leben an, dass wir gehalten wurden. Erst drehten wir uns auf der ausgebreiteten Decke oder dem Teppich munter wie ein Knäuel Leben. Als wir erste Schritte versuchten, stürzten wir oft und liefen vor Tisch- und Stuhlbeine. Doch begann ganz langsam der "aufrechte Gang" wie ihn der Philosoph Ernst Bloch nannte. Richtig schön wurde es, als wir am Zeigefinger der Mutter oder des Vaters beim Spaziergang dabei sein durften. Immer von oben gehalten, anders ging es noch nicht. 

Als wir dann später den Weg ins volle Leben antraten, wollten wir ganz frei sein. Wir emanzipierten uns von den Autoritäten der Jugend, wurden nach Schule, Lehre, Studium Beamte, Handwerker, Mütter und Väter, vielleicht sogar Unternehmer. Zunächst lebten wir noch in einem Kinderglauben, in dem wir vom „lieben Gott“ sprachen und sogar ein paar Gebete kannten. Doch die angestrebte Freiheit des Denkens und Existierens nahm immer mehr Formen an. „Der da oben“ wurde uns immer fraglicher. Wir waren nicht naiv, sondern gebildet. 

Doch es kamen Krisen. Die Ehe scheiterte, die Kinder protestierten gegen die Eltern, die Eltern verstanden ihre Kinder nicht mehr. Schließlich kam die Bankenkrise neben den vielen anderen Krisen. Was soll noch werden? So rollen oder rasen wir über die Autobahn des Lebens, die Termine überholen uns. Und plötzlich liest man irgendwo „Ich halte dich. - Gott.“ 

Eine religiöse Provokation? Nein, ein Zuspruch ist es, was da steht. Ich muss mich nicht fallen lassen, mich nicht aufgeben, ich darf mich halten lassen. Von Gott. „Wie gut, dass wir von oben gehalten werden“, sagte der Vater zum Sohn, der in einer Krise steckte. Oben ist nicht die absolute Himmelsrichtung Gottes. Gott passt in keine Dimension. Gott ist über uns und unter uns, neben uns und rundherum um uns. Er möchte voll in uns sein. Wenn wir ihn einlassen. Und dieser geheimnisvolle, von unseren Vorstellungen unfassbare Gott hat sich ganz klein gemacht, er ist in Jesus Mensch geworden, darum trägt er den Titel „Christus“. „Und niemand wird sie aus meiner Hand reißen“, hat Jesus in seinem Gleichnis vom „guten Hirten“ gesagt. 

Es gibt ein ganz einfaches Gebet. Es ist ein kurzer Ruf zu Gott: „Hand, die nicht lässt, halte mich fest.“ 

(auszugsweise von Johannes Hansen)


 

TÜV bearbeitet

Ein Schaubild für strapazierte Seelen.

Unser Auto wird regelmäßig einer technischen Kontrolle unterzogen.
Eine Überwachung des Lebens - ein Seelen-TÜV - würde sich so mancher wünschen.

Deshalb werden in diesem Schaukasten zwei Fragen gestellt:

  - TÜV für Deine Seele?

  - Wer überwacht Dein Leben?

 

Durch den Glauben an Jesus Christus
bekommst Du Starthilfe in ein neues Leben und durch
ihn (Jesus) die Berechtigung auf ewiges Heil.

P1030754.jpg bearbeitet

Rechtsradikale treiben ihr Unwesen. Sie machen uns Angst.

Nationale Parolen schüren das Feuer.

“Ausländer raus” wird gefordert. Stiefel treten, trampeln und üben Gewalt aus...

Der Schaukasten hält dagegen,

denn unter der Forderung “Ausländer raus” steht ein Fragezeichen.

Das Schaubild wendet sich an drei Gruppen:

  • An die Gewalttätigen und Hasserfüllten
  • an die Minderheiten in unserem Land und
  • an die deutschen Mitbürger.

An dem Stiefelschacht ist ein Ausspruch von Theodor Heuss geheftet:

            Jedes Volk hat die naive Auffassung,

            Gottes bester Einfall zu sein.

Vor den Flammen steht die Mahnung aus 3.Mose 19, 33-34 (Volx-Bibel)

                Ausländer, die bei euch leben, sollen nicht unterdrückt oder beleidigt werden.

 

                Ihr sollt mit ihnen so umgehen, wie ihr mit euren eigenen Leuten umgeht.

 

                Ihr sollt die Ausländer, die bei euch leben, sogar so lieben, wie ihr euch

                selber auch liebt.

                                                                                                                                                                                                                                          

und

                Jeder ist Ausländer - fast überall!

 

                Jeder ist Ausländer - fast überall

                so las ich im Stau den Aufkleber meines Vordermannes

                und plötzlich fiel mir Abraham ein,

                den der Ruf Gottes zum Ausländer machte.

 

                Jeder ist Ausländer - fast überall

                und Joseph fällt mir ein,

                den seine Brüder ins Ausland verkauft haben

                und doch hat Gott das Böse gut gemacht.

 

                Jeder ist Ausländer - fast überall

                und Paulus fällt mir ein, der wegen Jesus zum Ausländer wurde

                und als Ausländer mit der Botschaft die Weltreiche veränderte.

 

                Jeder ist Ausländer - fast überall

                fast kommt es mir vor, als ob Gott selber ein Ausländer ist

                und heute an unsere Türen kommt und um Einlass bittet bei uns

                und für seine Ausländer um Asyl und Heimat.

 

                Weil Gott keinen Platz hat in unserem Leben,

                haben wir kaum Platz für den Fernen oder Nahen.

 

                Wenn für Gott unser Herz weit wird,

                bekommen wir auch ein weites Herz für den, der uns braucht.

                                                                                            Hermann Traub

 

Wird dieses Gebot erfüllt, können alle miteinander auskommen.

Wir als Gemeinde laden jeden ein und grenzen keinen aus.

Über dem Stiefel und der Grundplatte wurde Stoff gekräuselt

und mit Leim aufgeklebt. Danach mehrmals weiß lackiert.

Die Texte auf der Mittelplatte sind aus D-C-Fixfolie ausgeschnitten.

Auf den Seitenflächen wurde ein Poster mit Flammen aufgeklebt


 

1 P1030749

Wo ist Gott?

Eine Frage, die häufig gestellt wird. Man möchte den Himmel wie mit einem Reißverschluss öffnen 
und hineinschauen. Vielleicht auch, um zu beweisen, dass es keinen Gott gibt? 

Der Text des Schaubildes ist Antwort und Ermahnung zugleich.

Nicht wo der Himmel ist, ist Gott, sondern wo Gott ist, ist der Himmel.

Und

man höre lieber auf, vom Himmel zu reden, wenn man dieses Umdenken nicht vollziehen will.


 

© Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Bielefeld-Sennestadt (Johanneskirche), Ilmenauweg 1 - 3, 33689 Bielefeld - Alle Rechte vorbehalten.
Gemeindekonto: Spar- und Kreditbank Bad Homburg Ev.-Freik. Gemeinde Sennestadt Konto: DE91500921000000135615, Betreff: Gemeinde